Weitere Schreibprojekte

Neben der DER LETZTE GOTT arbeite ich an mehreren Schreibprojekten, die sich in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung befinden. Jedes folgt meiner Handschrift: reduziert, präzise, atmosphärisch dicht.

Düsterer Küsten-Thriller

Hamburg, Friesland, blutige Rituale & das Meer

Ein düsterer, harter Nordic-Noir-Thriller, in der Tradition skandinavischer Autoren, der zwei extreme Welten verbindet: die eisige, sturmgepeitschte Einsamkeit Frieslands und das düstere Herz Hamburgs. Eine Geschichte, die sich in weiten, von Ebbe und Flut gezeichneten Landschaften entfaltet, und in den dunklen Straßen einer Stadt, die keine Ruhe kennt. Psychologisch nervenaufreibend. Der Wahnsinn lauert überall, in der Kälte des Watts wie im Nebel der Großstadt. Ein Ermittlerduo, das unterschiedlicher nicht sein könnte, macht sich auf die fieberhafte Suche nach einem hochintelligenten Serienmörder. Kein klassischer Küstenkrimi, keine schnell oder leicht wegzulesende Urlaubslektüre, sondern ein Blick in den Abgrund menschlicher Psyche.

Harter Drogen-Thriller

Hamburg, Mexiko, die alte Sowjetunion & das Kokain

Das Thema liegt mir aus meiner eigenen beruflichen Vergangenheit natürlich nah: Ein Noir-Thriller über die mexikanischen Drogenkartelle, wie sie in Deutschland Fuß zu fassen versuchen. Das ist weniger Fiktion als bittere Realität. Zutaten: Ein deutscher Kommissar, der in einen Strudel der Gewalt gerät und bald um das nackte Überleben kämpfen muss, und um das Leben seiner Tochter. Eine kluge, aber undurchsichtige mexikanische Staatsanwältin, die mehr als nur das Gesetz verteidigt. Und die Russenmafia, die in Hamburg einen brutalen Drogenkrieg entfacht. Aber hinter dem Offensichtlichen geht es auch um die Frage, was Friedrich Nietzsche mit den Entwicklungen zu tun hat. Philosophie und Gewalt, Korruption, organisierte Kriminalität und moralischer Abgrund, aber auch Leidenschaft und Lust. Ein harter, realitätsnaher, kokaingeladener Trip.

Mehr DER LETZTE GOTT

Weitere Bände der dystpoischen Hamburg-Saga

Aber keine Sorge: DER LETZTE GOTT hat Priorität. Ich schreibe weiter an der dystopischen Hamburg-Saga, bringe Jannick und die anderen dorthin, wo ihre Wege enden müssen – oder vielleicht erst richtig beginnen. Ich habe viele Geschichten im Kopf, wie es mit Hamburg weitergeht. Die Stadt steht vor einem Sturm. Die Fronten sind verhärtet, es gibt keinen Raum mehr für Kompromisse. Zu viele Gegensätze, zu viele Widersprüche, die sich nicht mehr ignorieren lassen. Große Konfrontationen stehen bevor – zwischen Mächten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Vielleicht wird es ein Bürgerkrieg. Vielleicht etwas noch Schlimmeres.

Doch der Blick reicht über Hamburg hinaus. Die Stadt ist nicht die einzige, die in den Schatten taumelt. Was ist mit Britannica? Und Euroshima, jenem Reich, das sich selbst als letzte Bastion von Ordnung und Disziplin sieht – aber hinter den Mauern genauso brodelt wie Hamburg? Und die Schwarze Macht? Was genau sind ihre Pläne, und wie weit reichen ihre Wurzeln? Was, wenn Hamburg nur ein Schauplatz von vielen ist, ein Knotenpunkt in einem viel größeren Netz?

Dann ist da Ulla. Ihre Geschichte hat gerade erst begonnen. Sie wollte Frieden für die Menschen bringen, Gerechtigkeit und Freiheit. Doch es kippt. Wird sie Hamburg mit ihrer Revolution knöcheltief in Blut ertränken obwohl sie nur das Beste will? Oder gibt es einen Punkt, an dem sie erkennt, dass ihre Vision in etwas Unkontrollierbares umgeschlagen ist?

Nicht zu vergessen Jannick. Er hat einen Weg vor sich, den er noch nicht einmal erahnt. Eine Reise, die weit über die Grenzen dieser Stadt hinausführt. Er wollte Antworten, suchte nach Wahrheit. Aber was, wenn er etwas findet, das ihn selbst verändert? Die Suche nach Marie ist unvermeidbar. Und dann sind da noch die Mutanten unter der Stadt, die ihrer neuen Königin Juliana folgen, was immer sie befehlen wird in ihrem Hass auf den alten König.

Es ist alles sehr spannend. Die Figuren treiben die Handlung selbst voran, als hätten sie ein Eigenleben. Ich bin nur der Chronist. Ich beobachte, schreibe, halte fest, was geschieht. Und manchmal bin ich genauso überrascht wie jeder andere.